AusWEGE-Veranstaltung: Megatrend Altern

Die Zukunft von Gesundheit und Pflege –
Chance und Herausforderung für dörfliche Gemeinschaften

Sehr geehrte Damen und Herren,
wer möchte es nicht, gesund alt werden? Gesundheit ist in der heutigen Zeit ein Privileg für viele von uns. Doch was bedeutet
eigentlich gesundes Altwerden? Ist dabei Gesundheit nur das Nichtvorhandensein von Krankheiten? Nein, denn
dahinter steckt auch das Bedürfnis, so lange wie möglich selbstständig und unabhängig zu sein. Ein Wunsch, den wohl jeder
von uns in sich trägt. Sicherlich ist dies eine Herausforderung in einer Gesellschaft des langen Lebens. Schon heute fehlen
aus staatlicher Sicht Mittel, um entsprechende Strukturen zu gewährleisten; für nachfolgende Generationen wird sich
dieser Effekt noch verstärken. Jede und jeder Einzelne ist hier aufgefordert im Sinne eines gesunden Miteinanders und
auch für sich selbst aktiv zu werden. Auch die Kommunen als Lebens- und Sozialräume kommen wieder in eine stärkere
Verantwortung. Handlungsempfehlungen für eine solche Entwicklung hin zu einer zukunftsfähigen bzw. einer Sorgenden
Gemeinschaft bietet der Siebte Altenbericht der Bundesregierung.

Am 29. Mai 2017, 19:00 Uhr ist Frau Prof. Dr. Ursula Lehr, Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit
a.D. und stellvertretende Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft für Senioren-Organisationen, im Rahmen einer öffentlichen
AusWEGE-Veranstaltung im Landhotel Gillenfelder Hof zu Gast. In einer moderierten Diskussionsrunde mit
Herrn Gerd Becker, Vorsitzender des Bürger für Bürger e.V., Herrn Prälat Franz-Josef Gebert, Vorsitzender des Diözesancaritasverbandes
Trier, Herrn Karl-Heinz Schlifter, Vorsitzender der Genossenschaft am Pulvermaar – eine sorgende Gemeinschaft
eG, sowie mir in meiner Rolle als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun soll es darum gehen, wie eine Kommunalisierung
von Sorge und Pflege aussehen kann und welche Strukturen es braucht, um Bedarfe vor Ort erkennen und
auch decken zu können bzw. jedem und jeder Einzelnen eine individuelle Unterstützung in einem Sorgenetz ermöglichen
zu können. Wie könnte die Sorgende Dorfgemeinschaft der Zukunft aussehen? Und wie kann ich mich als Bürgerin oder
Bürger darin einbringen oder auch Unterstützung erhalten? Was passiert hier heute schon Zukunftsweisendes?

Als Pionierin auf dem Gebiet der Gerontologie in Deutschland ist Frau Prof. Dr. Ursula Lehr auch heute im Alter von 86 Jahren
eine gefragte Ansprechpartnerin in der Seniorenpolitik und darüber hinaus ein imposantes und aktives Sinnbild für die
Hinfälligkeit eines längst überholten Altersbegriffes.

Zu der öffentlichen Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein! Bitte geben Sie bzgl. Ihrer Teilnahme
bis zum 26. Mai 2017 eine Rückmeldung an unser WEGE-Büro (Tel.: 06592 939227, E-Mail: wege@daun.de).
Mit besten Grüßen aus dem GesundLand Vulkaneifel
Werner Klöckner
(Bürgermeister)