Der Dreiser Weiher hier am Fuße des Döhmbergs ist eine rundlich ovale Senke mit einer N-S-Erstreckung von ca. 1.360 m und einer Breite von ca. 1.180 m. Diese Senke ist aus einem vulkanischen Einbruchstrichter hervorgegangen. Ehemalige vulkanische Einbruchstrichter werden auch als Maar bezeichnet, wenn sie mit Wasser gefüllt sind. Bei der Senke des Dreiser Weihers handelt es sich um ein sogenanntes Trockenmaar.

Bei Trockenmaaren ist der ehemalige Einbruchstrichter nicht mehr mit Wasser gefüllt, sondern verlandet bzw. vermoort. Ein Maarsee kann vermooren, wenn sein Einbruchstrichter nur eine geringe Tiefe hat. Dann ist es Pflanzen möglich, mit der Zeit vom Rand aus bis zur Mitte des Sees vorzudringen, so dass dieser zuwächst und verlandet.

Wie bei den mit Wasser gefüllten Maaren (z.B. den Dauner Maaren) wird ein relativ geringes Alter zwischen 50.000 und 10.000 Jahren angenommen. Der Dreiser Weiher ist eines der größten Maare in der Eifel. Auf den vulkanischen Ursprung des Dreiser Weihers weist heute noch eine wirtschaftlich genutzte Kohlensäure-Quelle hin.

Die vulkanischen Aschen, die bei der Entstehung des Maars gefördert wurden, überlagern die vulkanischen Gesteine des Döhmbergs. Daraus geht hervor, dass sie jünger als diese vulkanischen Ablagerungen sein müssen. Sie sind als Fundort vieler Minerale bekannt. In den Aschen findet man unter anderem besonders schöne Olivin-Bomben.